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Nachhaltigkeitsprojekt: Sauberere Luft für Schulkinder in Uganda

  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Kochstellen-Projekt von Simoshi ist Gold-Standard Klimaprojekt


Nachhaltigkeit zählt zu einer unserer fünf Werte-Säulen. Daher schauen wir am Ende jedes Jahres genau hin, welche CO₂-Emissionen unser Betrieb verursacht. Fahrzeuge, Heizung, Stromverbrauch, Arbeitswege, Geschäftsreisen: Es entstehen Emissionen, die wir trotz aller Bemühungen nicht vollständig vermeiden können.


Wir unterstützen Gold-Standard Klimaprojekte


Nach der Berechnung unserer jährlichen CO₂-Emissionen investieren wir in Klimaprojekte, die nach dem Gold Standard zertifiziert sind – und leisten damit einen messbaren Beitrag zur globalen Emissionsreduzierung. Der Gold Standard garantiert, dass jedes Projekt nachweislich zu mindestens drei der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen beiträgt, und dass die Erlöse direkt in die Weiterentwicklung dieser Projekte fließen.


Das Projekt: verbesserte Kochstellen an Schulen in Uganda


In diesem Jahr haben wir uns für das Simoshi-Projekt entschieden. Denn Kinder stehen bei Leo Kinderevents im Mittelpunkt – da liegt es nahe, auch im Bereich Nachhaltigkeit ein Projekt zu wählen, das das Leben von Kindern auf der anderen Seite der Welt verbessert.

Simoshi ist ein Sozialunternehmen aus Uganda, das einkommensschwache Gemeinschaften durch den Einsatz moderner Kochtechnologie unterstützt. Konkret werden an Schulen verbesserte institutionelle Kochstellen installiert – also großformatige Herde, die speziell für Gemeinschaftsküchen konzipiert sind. Sie ersetzen die traditionellen Drei-Stein-Feuer, die dort bislang zum Einsatz kommen, und sind deutlich schadstoffärmer und verbessern die Gesundheit.


Veraltete Kochstellen in Schulen bergen gesundheitliche Gefahr


Die bisherige Nutzung der alten Kochtechnologie hat weitreichende Folgen: Rund 90 % des Primärenergiebedarfs in Uganda wird durch Biomasse gedeckt, darunter vor allem Brennholz. Die alten Kochstellen verschwenden dabei den Großteil der erzeugten Energie und setzen erhebliche Mengen an Schadstoffen frei. Jährlich sterben in Uganda fast 20.000 Menschen an den Folgen von Innenraumluftbelastung durch offene Feuer.

Hinzu kommen die Folgen für die Umwelt. Große Teile des ugandischen Waldbestandes sind in den vergangenen Jahrzehnten bereits verschwunden – mit direkten Auswirkungen auf das Klima und die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort.


Die Vorteile der neuen, großen Küchen-Kochstellen


Die neuen Kochstellen an den Schulen verändern vieles auf einmal. Sie verbrauchen deutlich weniger Brennholz, erzeugen weniger Schadstoffe und schonen damit gleichzeitig die Gesundheit der Kinder, die Umgebungsluft und den Wald. Die Zahlen sprechen für sich: Über 83.000 Kinder profitieren jährlich von der verbesserten Luftqualität in ihren Schulküchen. Mehr als 16.000 Tonnen Brennholz werden pro Jahr eingespart. Und die Schulen selbst sparen erheblich bei den laufenden Kosten.

 

Simoshi übernimmt dabei nicht nur die Installation, sondern schult auch das Küchenpersonal – mit einem besonderen Fokus auf die Stärkung von Frauen. Regelmäßige Kontrollbesuche stellen sicher, dass die alten Feuerstellen tatsächlich außer Betrieb genommen wurden und die neuen Kochstellen zuverlässig funktionieren.


Klima-Projekt, das auf vielen Ebenen wirkt


Das Simoshi-Projekt trägt nachweislich zu neun der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele bei, darunter „Gesundheit und Wohlergehen" (SDG 3), „Geschlechtergleichstellung" (SDG 5), „Bezahlbare und saubere Energie" (SDG 7) sowie „Klimaschutz" (SDG 13).

Durch den Kauf von Emissionsgutschriften aus diesem Projekt tragen wir gemeinsam zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei. Wir freuen uns, ein Projekt zu unterstützen, das Kindern auf der anderen Seite der Welt ganz konkret zugutekommt.




 
 
 

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